Wer mir auf LinkedIn oder Instagram folgt, weiß es bereits: Statt Vorsätze für das neue Jahr habe ich mir vorgenommen, mit meiner Energie zu gehen. Für mich bedeutet das auch, darauf zu achten, wann und für was ich Ruhe brauche. Im Artikel findet ihr auch drei Methoden, die mir dabei helfen, zur Ruhe zu kommen. Vielleicht ist es eine Inspiration für euch.
Es gibt einen Ort, an dem meine Gedanken zur Ruhe kommen. Ich muss dafür nicht meditieren, muss mir nicht vorsagen, jetzt an nichts zu denken. Es passiert einfach. Ohne Mühe, ohne Intention. Es ist das Meer! Mit jeder Welle breitet sich eine tiefe, wohlfühlende Ruhe in mir aus. Mein Nervensystem fährt runter und ich fühle mich sicher, behaglich, angekommen.
Habt ihr auch einen Ort, der euch dieses Gefühl gibt?
Ich bin an Weihnachten nach Portugal ans Meer gefahren. Nach den ersten Wochen der Selbstständigkeit hat mir der Aufenthalt hier gezeigt, was mir zuletzt am meisten gefehlt hat. Ruhe. Innerlich und äußerlich. Denn ein Unternehmen aufzubauen ist mit vielen Aufgaben verbunden, die mich auch unter Druck gesetzt haben. Da habe ich schlicht vergessen, was ich mir vorgenommen habe. Dazu gehört, auf meinen Körper zu hören. Nicht nur Pausen einzulegen, sondern mich regelmäßig zu fragen, was brauche ich eigentlich.
Das Meer ist deshalb eine tolle Erinnerung, Strategien rauszusuchen, die mir dabei im Alltag helfen können.
Ich weiß, wenn ich etwas in Ruhe mache, fühlt es sich einfacher an, die Outputs werden kreativer und ich fühle mich kompetenter. Dennoch fällt es mir manchmal schwer, solche Pausen für mich einzuplanen. Ich würde mich als jemand bezeichnen, der schnell gelangweilt ist, das heißt, Leere versuche ich mit Dingen zu füllen und sei es nur der Instagram-Feed. Ruhe bringt das nicht. Im Gegenteil: Es kostet noch mehr Energie.
Vielleicht kennt ihr auch diese Situation? In der linken Schulter zieht es, der Kopf fühlt sich verspannt an, die Gedanken springen hin und her, ohne auch nur einen Satz zu beenden. Wenn ich das an mir beobachte, dann habe ich mittlerweile verstanden: Jetzt muss ich handeln und etwas ändern.
In den letzten Jahren habe ich verschiedene Dinge ausprobiert, um innerlich in die Stille zu kommen.
Diese drei funktionieren bei mir meistens:
Wird es stressig und die Gedanken drehen sich im Kopf, hilft mir auch die 5-4-3-2-1-Sinne-Übung. Kennt ihr die Methode? Die Übung habe ich in der systemischen Ausbildung kennengelernt. Nacheinander werden die fünf Sinne – Sehen, Fühlen, Hören, Riechen und Schmecken – angesprochen und bewusst wahrgenommen. Also fünf Dinge, die ich sehen kann, vier Dinge, die ich fühlen kann, wie zum Beispiel den Pulli auf meiner Haut, und so weiter. Das hilft mir, in stressigen Situationen runterzufahren. Manchmal wiederhole ich sie, wenn ich merke, ich bin noch nicht ganz runtergefahren. Ihr wollt die Übung selbst ausprobieren? Dann am besten mit einem Video oder Podcast, das euch anleitet. Bei der AOK zum Beispiel findet ihr die Methode in ihrem YouTube-Kanal. Wenn ihr auf diesen Link klickt, kommt ihr direkt zum YouTube-Video.
Jetzt bin ich gespannt, ob ihr euch auch Strategien überlegt habt, um Ruhe in euren Alltag zu bringen. Oder seid ihr generell gechillt und lasst euch wenig stressen? Ich bin super gespannt auf eure Erfahrungen, deswegen lasst uns gerne bei Instagram dazu schnacken. Wenn ihr diesen Link drückt, kommt ihr sofort zum ECHTsam-Instagram-Profil.

