Ihr wollt selbst kreativ werden und das Schreiben ausprobieren? Euch fällt aber kein richtiges Thema ein, mit dem ihr starten könntet? Nehmt doch einfach diesen Schreibimpuls und fangt an.
Wie heißt es so schön: Aller Anfang ist schwer. Fangen wir mit etwas Neuem an, braucht es etwas Zeit, bis es uns einfach von der Hand geht – selbst, wenn wir es wirklich umsetzen möchten. Vielleicht habt ihr auch schon die Erfahrung gemacht. Ich zum Beispiel liebe es, Yoga zu machen. Aber: Damit anzufangen, fällt mir schwer. Selbst wenn ich es ein paar Tage regelmäßig auf die Matte schaffe, sobald ich ein paar Tage pausiere, fühlt es sich an, als fange ich wieder von vorne an. Und damit bin ich nicht allein.
Laut einer Studie dauert es im Schnitt 66 Tage, bis etwas zur Gewohnheit wird (Quelle: Die Macht der Gewohnheit, oder: warum es 66 Tage dauert, mit dem Naschen aufzuhören | GDI Gottlieb Duttweiler Institute ). Das kann natürlich von Mensch zu Mensch und je nach Tätigkeit variieren. Es zeigt trotzdem: Wenn ich mein Handeln verändere, braucht das Zeit.
Wenn ich mehr schreiben möchte, aber nicht weiß, wie ich damit anfangen soll, dann können unterschiedliche Dinge helfen: Vorgefertigte Journals, bei denen ich Fragen beantworten soll, zum Beispiel. Ein anderer Weg sind Schreibimpulse.
Schreibimpulse regen Kreativität an
Du hast von Schreibimpulsen noch nichts gehört? Diese sind Anregungen, die den kreativen Schreibprozess in Gang bringen sollen. Diese Anregungen können ganz unterschiedliche Dinge sein: Bilder zum Beispiel, die man beschreiben soll, Zitate oder auch Fragen. Ziel ist es, Ideen zu entwickeln und den Schreibfluss anzukurbeln. (Quelle: Glossar Kreatives Schreiben)
Damit nehmen die Schreibimpulse die Hürde des Anfangs.
Schreiben ist eine wundervolle Art, seine Kreativität auszuleben, deshalb möchte ich dir auch im Blog dazu kleine Hilfen an die Hand geben. Also schnappt euch ein Blatt und einen Stift… der Computer tut es natürlich auch. Schaut euch das graue Wetter draußen an und dann schreibt auf:
Schreibimpuls #1
Worauf freut ihr euch im Frühling?
Fühlt richtig in diese Vorfreude hinein und schreibt auf, was kommt. Das müssen keine vollständigen Sätze sein, sie müssen keinen Sinn ergeben. Schreibt nur auf und spürt in die Freude.
Kleiner Tipp: Falls euch dazu nicht auf Anhieb etwas einfällt, scrollt durch eure Bilder im Fotoalbum eures Handys, die ihr im Frühling gemacht habt. So als kleine Erinnerungsstütze.
Falls ihr jetzt Lust bekommen habt, das mal über einen längeren Zeitraum in einer Gruppe auszutesten. Zum Frühlingsanfang startet mein Schreibkurs „Inspiration willkommen“, bei dem es nicht nur jede Woche Schreibimpulse von mir gibt, sondern auch Online-Gruppentreffen, in denen ihr eure Erfahrungen austauschen und in Mini-Workshops etwas lernen könnt. Hier gibt es alle Infos dazu.
Und jetzt bin ich gespannt: Habt ihr euch vom Schreibimpuls inspirieren lassen? Dann schreibt es gerne in die Kommentare meines LinkedIn-Beitrags. Hier geht es zu meinem Instagram-Account. Ich bin schon neugierig, worauf ihr euch am meisten freut.

